Vielfalt und Erfülltheit“ – Werke von Rita Schinko
bis Anfang Januar 2024
im Rathaus von Ilmmünster zu besichtigen.

Dankenswerterweise können in Absprache mit Helga Brandstetter diese Werke bis Anfang Januar 2024 präsentiert werden.

Rita Schinko ist den Bürgerinnen und Bürgern wohl bekannt. Leider verstarb Sie im August 2015 im Alter von nur 58 Jahren. Rita Schinko lebte nicht nur für die Kunst.
Ihr ehrenamtliches Engagement war bemerkenswert. Sie setzte sich als Gemeinderätin viele Jahre für die Belange der Ilmmünsterer Bürgerinnen und Bürger ein, war dem Pfarrverband sehr verbunden, engagierte sich als Seniorenbeauftragte, war beim Kreisjugendring als 2. Vorsitzende tätig, wirkte in vielfältiger Weise am Ferienprogramm mit und leitete seinerzeit auch die Ilmünsterer Dorfbühne. Rita Schinko erhielt das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Im Rahmen ihres erfüllten Lebens fand Rita Schinko auch den Weg zur Kunst. Sie sagte: „Nachdem mich die Malerei schon immer faszinierte, belegte ich verschiedene Kurse in Pastell, Aquarell und Acryl bei der Künstlerin Anita Hörskens in Tegernbach / Pfaffenhofen. Ich nahm an Ausstellungen mit Vernissagen des Künstlers Sime Vlahov aus München in Kroatien und Italien teil.“

Für die Dorfbühne Ilmmünster fertigte sie, wie viele noch wissen, verschiedene
Bühnen- und Titelbilder.

Mit Ihren Bildern tauchen wir insbesondere ein in südländisches Flair. Ihre Aquarelle zeichnen sich durch gekonnte und stimmungsvolle farbige Kompositionen aus und folgen mediterranen Stilelementen. Ihre Farbgebungen reichen von Gelb, Orange, Ocker bis hin zu hellem, natürlich wirkenden Brauntönen, fein und harmonisch aufeinander abgestimmt. Ebenso finden sich auch kräftig anmutende Farbkompositionen. Die Vielfalt und Erfülltheit ihres Lebens spiegelt sich auch in ihren Werken wieder.

Helga Brandstetter, die Schwester von Rita Schinko, stellt die Werke der wohlbekannten Ilmmünsterer „Lebenskünstlerin“ mit Unterstützung und Begleitung durch Kulturreferenten Norbert Ziegler für diese Ausstellung zur Verfügung.

Im Rahmen der Ausstellung ist besonders hervorzuheben, dass die Werke von Rita Schinko für einen Mindestpreis und gerne auch mit weiteren Spenden, erworben werden können. Die eingenommene Summe wird im Anschluss von Helga Brandstetter in Gänze an den Verein Sternstunden für Kinder in Not übergeben. So lebt Rita Schinkos Engagement in diesem Sinne weiter.

Norbert Ziegler
Kulturreferent