
Halbzeit als Gemeinderatsmitglied - Juni 2023
Foto: Markus Winkler - Unsplash
Halbzeit als Gemeinderatsmitglied - Juni 2023
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
seit nunmehr über drei Jahren setze ich mich als Gemeinderatsmitglied für Ihre Belange ein.
Welche Themenfelder haben mich in den letzten drei Jahren bewegt, wo konnte ich mich für Sie einsetzen?
Im Sommer 2021 habe ich mich stark dafür eingesetzt, die Vereinsförderung zu erhöhen. Dies ist weitgehend gelungen. Darüber hinaus wurde im Oktober letzten Jahres meiner Initiative zugestimmt, die Zuschüsse für die Alzheimergesellschaft zu erhöhen und gegenüber dem Hospizverein anzugleichen. Gerne setze ich mich auch weiterhin für eine zeitgemäße Vereinsförderung ein, um das ehrenamtliche Engagement sicherzustellen und weiter auszubauen.
Wichtig war mir auch, die Gemeindeverwaltung sowie unseren Bürgermeister, aufgrund meines beruflichen Hintergrunds, intensiv bei der Ausstattung des Werkraums und bei der Beantragung von Förderungen im Bereich der Schulbaumaßnahmen zu beraten. Im Ergebnis konnten erhebliche Summen an Geldern eingespart werden. Aktuell setze ich mich dafür ein, dass unser Schulhaus mit einer behindertengerechte Toilette ausgestattet wird.
Ebenso habe ich das Projekt Skatebahn/-park im Februar 2021 mit angestoßen, konzeptionell begleitet und Kontakte hergestellt. Das Projekt wird seither durch die Gemeindeverwaltung und unseren Jugendreferenten weiterentwickelt. Die tolle Idee für die Skatebahn wurde, wie bekannt, auf Initiative von zwei Jugendlichen seinerzeit mit einer Unterschriftenliste an den Gemeinderat herangetragen.
Mit großer Freude bin ich seit Mitte 2021 Ihr Kulturreferent und konzeptioniere und organisiere seit dieser Zeit für Sie gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern Ausstellungen im Rathaus. Aktuell stellen Melina und Pit Zaepernick ihre Werke aus. Eindrücke zur aktuellen und zu vergangenen Ausstellungen finden Sie auch auf auf meiner Website meiner Website.
Im Juni 2021 habe ich einen Prüfauftrag zur Beschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs für die Freiwillige Feuerwehr Ilmmünster gestellt. Hintergrund war, dass im Rahmen der Finanzplanung der Gemeinde die Beschaffung eines gebrauchten Fahrzeugs geplant war. Die Beschaffung eines gebrauchten Fahrzeugs birgt gewisse Risiken. Darüber hinaus verzichtet die Gemeinde bei der Beschaffung eines gebrauchten Fahrzeugs auf erhebliche staatliche Fördermittel. Die Nutzungsdauer eines Neufahrzeugs liegt bei mindestens 25 Jahren. Aufgrund des Prüfauftrags haben alle das Thema nochmals überdacht. Im Ergebnis wurde im Herbst 2021 dem Gemeinderat ein Antrag der Freiwilligen Feuerwehr Ilmmünster auf Beschaffung eines neuen Fahrzeugs vorgelegt und einstimmig beschlossen. Die Freiwillige Feuerwehr übernahm dann sehr engagiert die weitere Realisierung, umfangreiche Marktrecherchen, Planungen und die Konfiguration des Fahrzeugs. Durch dieses großartige ehrenamtliche Engagement kann nun bald das neue Fahrzeug in Betrieb gesetzt werden.
Als Gemeinderatsmitglied setze ich mich darüber hinaus sehr für Transparenz ein. Mir ist es wichtig, dass Sie umfassend informiert werden und wichtige Informationen jederzeit über die Homepage der Gemeinde Ilmmünster einsehen können. Wie bekannt wird dieses Thema von den Gemeinderatsmitgliedern, der Gemeindeverwaltung und von unserem Bürgermeister unterschiedlich interpretiert. Vor diesem Hintergrund habe ich eine eigene Homepage eingerichtet, um Ihnen einen transparenten Einblick in die Gemeinderatsarbeit und die damit verbundenen vielfältigen Themenfeldern zu geben.
Es freut mich, dass die Homepage gut angenommen wird.
Aktuell setze ich mich dafür ein, dass das nun genehmigte Entwässerungskonzept für das Baugebiet Rieder Feld auf der gemeindlichen Homepage veröffentlicht wird.
Mit Blick auf den geplanten Hochbehälter wurde aus meiner Sicht die Chance vergeben, den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband umfassend einzubinden. Die Kosten tragen Sie und ich als Bürgerinnen und Bürger. Mittlerweile hat sich die Kommunalaufsicht geäußert. Näheres können Sie hierzu auf meiner Homepage einsehen.
In Bezug auf unsere neuen Baugebiete wurde mein Antrag, wie sich die Entwässerung (Abwasser und Niederschlagswasser) beider Baugebiete auf das Gemeindegebiet auswirkt, im Gemeinderat abgelehnt. Ich wünsche mir hier auch weiterhin ein konzertiertes Klima- und Risikomanagement.
Selbstverständlich bringe ich auch Ihre Anfragen in den Gemeinderatssitzungen ein. Aktuell wird durch die Gemeindeverwaltung geprüft, dass die Zone 30 im Bereich der Grundschule bereits um 6.30 Uhr wirksam wird und nicht erst um 7.00 Uhr.
Ich werde mich weiterhin als Gemeinderatsmitglied für Ihre Belange einsetzen und natürlich auch die Verwaltung und unseren Bürgermeister unterstützen.
Welche Themenfelder werden uns in Zukunft beschäftigen?
Meines Erachtens werden uns insbesondere der Themenkomplex erneuerbare Energien und Windkraft, aufgrund der geänderten Gesetzeslage sowie das Thema Asylbewerber und geflüchtete Personen, aufgrund des zunehmenden Anstiegs im Landkreis, auch im Rahmen der Gemeindepolitik intensiv fordern. Darüber hinaus entstehen finanzielle Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger in Bezug auf den neuen Hochbehälter und durch die Beteiligung an der Erweiterung der Kläranlage.
Freuen können Sie sich auf weitere interessante Ausstellungen - bereits bis März 2024 ist das Rathaus quasi ausgebucht. Das Kulturprogramm entwickle ich stetig weiter, denn Kunst ist da, wo die Bürger sind. Als stellvertretender Jugendreferent setze ich mich zudem dafür ein, geeignete Räumlichkeiten für die Jugendlichen in Ilmmünster einzurichten. Hier habe ich unserem Jugendreferenten meine Unterstützung zugesagt. Mit Blick auf die gemeindliche Entwicklung achte ich darauf, dass die Bayerische Bauordnung bezüglich der Schaffung privater Kinderspielplätze eingehalten wird. Weitere Informationen dazu können Sie auch meinem Antrag entnehmen, den Sie auch auf meiner Homepage finden.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, dass Sie sich die Zeit zum Lesen genommen haben. Sie wissen, ich bin gerne Ihr Mitglied im Gemeinderat, stehe weiterhin für Transparenz und werde mich in Zukunft auch weiterhin für Ihre Anliegen einsetzen.
Wichtige Informationen stelle ich zudem auf meiner Homepage für Sie bereit.
Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund
Norbert Ziegler
Im dritten Jahr als Gemeinderat – Informationen – Dezember 2022
Liebe Bürgerinnen und Bürger von Ilmmünster und Ilmried,
vor gut zweieinhalb Jahren, wurde ich in den Gemeinderat gewählt. Ich habe es mir zum Ziel gemacht, Sie auch auf diesem Wege über meine Arbeit und meine Eindrücke zu informieren.
Es ist mir eine große Freude und Ehre, mich als Mitglied des Gemeinderats für Ihre Belange einsetzen zu dürfen.
Wie Sie wissen, bin ich als fraktionsfreies Gemeinderatsmitglied tätig, um die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger nach bestem Wissen und Gewissen zu vertreten.
Hierzu habe ich auch schon viel Zuspruch bekommen. Herzlichen Dank dafür.
Als Kulturreferent, stellvertretender Kinder- und Jugendreferent sowie als Mitglied im Büchereikuratorium und als Unterstützer der Interessengemeinschaft Hochwasserschutz Ilmmünster setze ich mich für unsere Gemeinde ein. Nachfolgend möchte ich Sie über ausgewählte Themen informieren, die mich in meiner Gemeinderatstätigkeit stark beschäftigen.
1) Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger ist ein hohes Gut, das es zu pflegen gilt.
Transparenz ist für mich als Gemeinderatsmitglied zentrales Leitmotiv. Wichtig ist mir, dass Sie umfassend und neutral informiert sind, um sich eine fundierte Meinung bilden zu können. Ich setze mich dafür ein, dass Niederschriften zu öffentlichen Gemeinderatssitzungen alle wesentlichen Punkte enthalten und gut zugänglich sind. Dieser elementare Punkt wird seitens der Verwaltung und der Mehrheit der Gemeinderatsmitglieder meines Erachtens nicht ausreichend beachtet.
Beispiel:
In der VG-Mitteilung vom März diesen Jahres wurde der Tagesordnungspunkt 5 „Bericht über die überörtliche Prüfung der Jahresrechnungen 2017 bis 2019“ den Bürgerinnen und Bürgern vorenthalten. Erst unter Einbindung der Kommunalaufsicht wurde bestätigt, dass alle Gemeindebürger ein Einsichtsrecht haben und die vollumfängliche Niederschrift im Rathaus einsehen können. Somit können im Ergebnis alle Niederschriften von Ihnen eingesehen werden.
2) Aufklärung in Bezug auf die Veräußerung eines Baugrundstücks durch die Gemeinde
Seitens der Staatlichen Rechnungsprüfungsstelle wurden Verfahrensmängel festgestellt. Meine Nachfrage nach der Höhe eines möglichen finanziellen Schadens für die Gemeinde, der aufgrund möglicher Verfahrensmängel entstanden sein könnte, wurde seitens der Verwaltung nicht beantwortet. Die Sachlage wird derzeit unter Einbindung staatlicher Stellen geprüft.
3) Erhöhung der Kindergartengebühren – Familien werden massiv belastet
Wie Sie wissen, setze ich mich für eine kostenfreie Kindertagesbetreuung ein, denn Kinder sind unsere Zukunft. Im Sommer diesen Jahres wurden die Kindergartengebühren drastisch erhöht. Im Ergebnis hat die Mehrheit des Gemeinderats einer Mehrbelastung zu Lasten Ilmmünsterer Familien in Höhe von rund 500 Euro bis knapp 1.400 Euro jährlich zugestimmt. Mein Hinweis, aufgrund der derzeitigen allgemein angespannten wirtschaftlichen Lage zumindest ein Jahr zu warten und dann nochmals abzuwägen, wurde leider nicht angenommen.
Ich setze mich weiter für Sie ein, denn Satzungen können auch angeglichen werden.
4) Neufassung der Friedhofsgebührensatzung
Bei der Neufassung der Satzung wurde seitens der Verwaltung das Kostendeckungsprinzip nicht eingehalten. Vor diesem Hintergrund habe ich mich an die Kommunalaufsicht gewandt, um höhere Gebühren für Sie als Bürgerinnen und Bürger zu vermeiden. Im Ergebnis gab mir die Kommunalaufsicht recht. Im Nachgang hat die Verwaltung die Berechnungsgrundlage dahingehend verändert, dass die Gebühren für die Nutzung der Aussegnungshalle und die Grabnutzungsgebühren auf jeden Fall höher werden. Der Gemeinderat hätte sich auch auf eine deutlich niedrigere Gebühr für die Nutzung der Aussegnungshalle verständigen können.
Die Vorsorgereserve wurde mit einem Grünanlagenabzug von 5 % ersetzt. Die ursprüngliche Kalkulation sah 20 % Vorsorgereserve vor. Seitens der Kommunalaufsicht wurden die 20 % Vorsorgereserve nicht bemängelt. Seitdem wird die unzutreffende Behauptung verbreitet, ich sei für die Gebührenerhöhung verantwortlich. Die Verantwortung liegt hier alleinig bei der Verwaltung, unserem Bürgermeister und der Mehrheit des Gemeinderates, auch dies kann über die Abstimmungsergebnisse nachgeprüft werden. Die Mehrheit des Gemeinderats hat zugestimmt
5) Baugebiet Rieder Feld – Entwässerung – Kanalbau ohne Genehmigung
Bereits letztes Jahr wurden Stellungnahmen der Bürgerinnen und Bürger im Gemeinderat behandelt. Die Sorge ist, dass durch das Baugebiet umliegende Grundstücke bei Starkregen durch den Oberflächenabfluss gefährdet werden. Hierzu zählt auch der Bereich der Raiffeisenstraße. Diese Sorge teile ich.
Beispielsweise habe ich den Bau einer zweiten Rückhalteeinrichtung beantragt, der das Niederschlagswasser auch aus den umliegenden Äckern zwischengespeichert und gedrosselt abgibt. Ebenso habe ich beantragt, dass die Entwässerung einem 100-jährigen Regenereignis entsprechen soll. So wurde es auch vom Wasserwirtschaftsamt empfohlen. Die Verwaltung wurde gebeten, mögliche Haftungsfragen, die sich insbesondere für die Gemeinde (Amtshaftung) ergeben können, darzulegen. Im Ergebnis wurden diese Anträge mehrheitlich abgelehnt.
Stand der Dinge:
Die Wasserrechtliche Genehmigung durch das Wasserwirtschaftsamt ist noch nicht erfolgt und ein Bescheid des Landratsamts liegt unserem Bürgermeister noch nicht vor (Stand: 16.11.2022).
Der für das Baugebiet geplante Regenwasserkanal hin zur Schäfflerstraße wurde dennoch bereits ohne Bescheid und somit ohne Rechtssicherheit gebaut. Meines Erachtens ist bei Starkregen eine Risikoerhöhung der Situation insbesondere in der Raiffeisenstraße durch die Baugebiete Rieder Feld und Riedermühle vorprogrammiert. Die Verantwortung liegt hier bei der Verwaltung, dem Gemeinderat und unserem ersten Bürgermeister.
6) Gemeinsame Hochbehälter - Trinkwasserversorgung
Ich wurde von Bürgerinnen und Bürgern angesprochen, ob es eine kostengünstigere Lösung zur derzeitigen Planung gibt. Um dem Sorgfaltsmaßstab, der mir als Gemeinderatsmitglied auferlegt ist, gerecht zu werden, habe ich daraufhin nochmals rechtlichen und technischen Rat eingeholt.
Im Ergebnis wäre eine Hybridlösung – Trinkwasserbehälter in Stahlbetonbauweise mit Edelstahlauskleidung, die unter der Erde eingebracht sind, möglich. Mit der Edelstahlauskleidung lässt sich ebenso eine hohe Lebensdauer erzielen und dies mit wesentlich geringeren Kosten als bei reinen Edelstahlbehältern. Durch eine erdüberdeckte Situierung wird weiter kein Hallenbauwerk benötigt. Darüber hinaus ist ein guter Schutz vor Sturmschäden sowie möglichen klimatischen Veränderungen (Hitze) gegeben. Einsparungen von etwa 800.000 € bei gleicher Qualität gegenüber den reinen Edelstahltanks könnten möglich sein.
Ich habe beantragt, den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband (BKPV) beratend hinzuzuziehen. Der BKPV bietet als unabhängige staatliche Instanz den notwendigen Blick „von außen“. Seitens des Bürgermeisters und der Mehrheit der Gemeinderäte wurde dies abgelehnt. Vielmehr wurde insbesondere die Beratung durch das beauftragte Ingenieurbüro gesucht.
Das Thema wird derzeit stark emotionalisiert. Dies kann ich nicht nachvollziehen. Es gilt, finanzielle Schäden für die Gemeinde und die Bürgerinnen und Bürger als Gebührenzahler abzuwenden und das Gebot der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit einzuhalten.
Um Klarheit zu schaffen habe ich die Kommunalaufsicht eingeschaltet.
7) Dialog und Austausch
Der Dialog mit Ihnen/Euch mit Blick auf transparentes Arbeiten und Handeln ist mir sehr wichtig. Gerne bin ich deshalb jeden zweiten Donnerstag im Monat für Sie/Euch zwischen 19.00 Uhr und 21.00 Uhr telefonisch unter 015771082723 erreichbar.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich auf meiner Website www.norbert-ziegler.de ausführlich auch insbesondere über die hier aufgeführten Themen zu informieren.
Als Kulturreferent freue ich mich, interessante Ausstellungen für Sie nach Ilmmünster zu bringen. Mit Blick auf die Transparenz stehe ich weiterhin mit unserem Bürgermeister und der Verwaltung im Austausch um diesen Punkt im Sinne aller voranzutreiben.
Wenn Sie Themen haben, die Sie bewegen, kommen Sie gerne auf mich zu.
An dieser Stelle wünsche ich Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Lieben.
Ein herzliches Dankeschön, dass Sie sich die Zeit zum Lesen genommen haben.
Ich bin gerne Ihr Gemeinderat.
Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund
Norbert Ziegler
Älterer Beitrag vom letzen Jahr - Juli 2021
Das erste Jahr als Gemeinderat – Rückblick und Informationen
Liebe Bürgerinnen und Bürger von Ilmmünster und Ilmried,
vor gut einem Jahr, genauer gesagt am 15. März 2020, wurde ich von Ihnen als Gemeinderat gewählt. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für das entgegengebrachte Vertrauen.
Es ist mir eine große Freude und Ehre, mich als Gemeinderat für Ihre Belange einsetzen zu dürfen.
Wie Sie wissen, bin ich als fraktionsfreier Gemeinderat für Sie tätig, da ich am 23. Februar 2021 aus der Fraktion der Freien Wählergemeinschaft ausgetreten bin. Ich habe mich geprüft und letztlich entschieden, dass ich als Gemeinderat die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger von Ilmmünster und Ilmried sowie meiner Wählerinnen und Wähler besser außerhalb der Fraktion der Freien Wählergemeinschaft vertreten kann. Zu meinen Anträgen und Anfragen stehe ich.
Als Gemeinderat stehe ich für Transparenz und für das Wohl unserer Gemeinde. Insbesondere setze ich mich als neu gewählter Kulturreferent, stellvertretender Kinder- und Jugendreferent sowie als Mitglied im Büchereikuratorium für die Gemeinde ein.
Ausgewählte Themen zu denen ich als Gemeinderat stehe:
1) Wasserversorgung und gerechte Wassergebühren
Bereits im Juli 2020 habe ich angeregt, eine Überprüfung der Versorgungsleitungen (ca. 20 km) des gemeindlichen Trinkwasserleitungssystems auf den Weg zu bringen und die Leitungen auf Schadstellen zu untersuchen, da rund 8.500 m³ an Trinkwasser verloren gehen (Stand 2019).
Mit welchen Kosten ist dies verbunden? Insbesondere vor dem Hintergrund des geplanten neuen Hochbehälters sind mir sichere Versorgungsleitungen ein wichtiges Anliegen. Übrigens gibt es für derartige Sanierungs- und Strukturkonzepte staatliche Fördermittel.
Trinkwasser Gebühren
Ich habe mich sehr für nachvollziehbare Gebühren eingesetzt. Insbesondere sollte der Zinssatz von 4,3 % auf unter 2 % gesenkt werden. Im Ergebnis wurde nur eine Absenkung auf 3,9 % durch die Mehrheit der Gemeinderäte festgelegt. Ein bitteres Ergebnis für uns Bürgerinnen und Bürger.
Ich habe als einziger Gemeinderat dagegen gestimmt.
Was bedeutet das in Euro? Letztlich zahlen wir als Bürgerinnen und Bürger im Laufe der nächsten Jahre bis 2024 insgesamt über 400.000 Euro allein an Zinsen als Teil der Gebühren. Wäre der Zinssatz für das Trinkwasser wie in Gerolsbach auf 1 % festgelegt worden, hätten wir heute einen Wasserpreis von 2,07 Euro pro m³, anstatt 2,31 Euro pro m³ und eine unveränderte Zählergebühr von 8 Euro (jetzt 50 Euro).
Beim Thema Zinsen bleibe ich weiter am Ball.
Auf meiner Website finden Sie/findet Ihr einen Wasserrechner, mit dem jeder Haushalt seine individuelle Mehrbelastung mit wenigen Eingaben erfährt.
2) Bessere Vereinsförderung
Die Vereinsförderung wurde seit dem Jahr 2006 nicht mehr erhöht. Gerne habe ich mich stark dafür eingesetzt, dass die Fördersummen erhöht wurden. Unsere Vereine erhalten jetzt höhere Zuschüsse und vor allem die Jugendarbeit wird finanziell stärker unterstützt. Ich habe mich persönlich für eine stärkere Erhöhung eingesetzt, letztlich wurde dies von der Mehrheit des Gemeinderats nicht mitgetragen. Hier wird an der falschen Stelle gespart. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, das ehrenamtliche Engagement zu unterstützen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die sich in unseren Vereinen so stark engagieren. Ich setze mich dafür ein, dass die nächste Überprüfung der Vereinsförderung nicht mehr so lange auf sich warten lässt.
3) Spielplätze für die Kinder von Ilmmünster und Ilmried
Die Bayerische Bauordnung hat sich geändert. Neu ist, dass beim Bau von Gebäuden mit mehr als drei Wohnungen verpflichtend ein Kinderspielplatz anzulegen ist. Alternativ kann eine Ablöse an die Gemeinden fließen, die dann für Kinder- oder Jugendfreizeiteinrichtungen verwendet wird.
In der Gemeinderatssitzung im Mai habe ich das Thema vorgetragen. Interessant ist, dass Stellplatzsatzungen nahezu in allen Gemeinden vorliegen, Spielplatzsatzungen eher nicht. Diesbezüglich befinde ich mich auch im Austausch mit dem Landratsamt. Ich setze mich dafür ein, dass eine Spielplatz-Freiflächensatzung erarbeitet wird. Hierzu stehe ich als stellvertretender Kinder- und Jugendreferent.
4) Mehr Kultur und Kunst in Ilmmünster und Ilmried
Gerne habe ich die Freiluftausstellung die „VIERTE“ des Neuen Pfaffenhofener Kunstvereins nach Ilmmünster geholt. Vor unserem Rathaus und vor unserer Basilika bestand die Möglichkeit, mit Kunst vor Ort in Verbindung zu treten. Ein weiteres Gemälde von Kurator Norbert Käs hat bereits den Weg ins Rathaus gefunden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Gemeindeverwaltung sowie insbesondere an die Mitarbeiter des Bauhofs. Ohne sie wäre eine Realisierung der Ausstellung nicht möglich gewesen.
Darüber hinaus haben Norbert Käs und ich eine Ausstellung in digitaler Form in der Basilika zu Ilmmünster installiert. Die Ausstellung ist auf der Homepage des Pfarrverbandes zu sehen.
5) Zusammenarbeit mit unserem ersten Bürgermeister und der Gemeindeverwaltung
Konkret unterstütze und berate ich die Gemeindeverwaltung – aufgrund meiner langjährigen Erfahrung im öffentlichen Dienst – zum Beispiel bei der Beantragung von staatlichen Fördermitteln, aktuell für Sanierungsmaßnahmen der Schule. Bei der Möblierung des neuen Werkraums war ich ebenfalls unterstützend tätig. Letztlich kann somit Geld im Gemeindehaushalt gespart werden.
6) Bürgertransparenz und eigene Homepage
Der Dialog mit Ihnen/Euch mit Blick auf transparentes Arbeiten und Handeln ist mir sehr wichtig. Gerne bin ich deshalb jeden zweiten Donnerstag im Monat für Sie/Euch zwischen 19.00 Uhr und 21.00 Uhr telefonisch erreichbar. Darüber hinaus ist ab jetzt meine Homepage für Sie/Euch online. Hier gibt es auch ein Kontaktformular für Sie/Euch. Ziel ist, dass aktuelle Themen sowie Anträge und Anfragen transparent abrufbar sind. Ebenso ist es mir ein Anliegen, kurz zeitnah aus den Gemeinderatssitzungen zu berichten.
Die Website ist über www.norbert-ziegler.de aufrufbar.
7) Ausblick auf weitere wichtige Zukunftsthemen
• Eine „lebendige Dorfmitte“, die sobald als möglich gegenüber dem Rathaus entstehen soll
• Gleiche KITA-Beiträge für Ilmmünsterer und Ilmrieder Eltern
• Neubaugebiete mit Einheimischenmodell, insbesondere für junge Familien
Nach anfänglichen Diskussionen, zum Beispiel über die Auslegung der Geschäftsordnung des Gemeinderats, stehe ich jetzt mit unserem ersten Bürgermeister Georg Ott in einem sehr guten und von hoher Wertschätzung geprägten Austausch. Natürlich wird auch intensiv um Sachthemen gerungen.
Wenn Sie Themen haben, die Sie bewegen, kommen Sie gerne auf mich zu.
Ein herzliches Dankeschön, dass Sie sich die Zeit zum Lesen genommen haben.
Ich bin gerne Ihr Gemeinderat.
Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund
Norbert Ziegler