Rückblick auf den Offenen Abend zur Monrosen Ausstellung mit Andreas Anzeneder
Am Dienstag, den 18. März ein offener Abend im Rathaus von Ilmmünster statt.
Der Künstler Andreas Anzeneder, Bürgermeister Georg Ott und Kulturreferent Norbert Ziegler freuten sich, zahlreiche kunstinteressierte Gäste sowie insbesondere Herrn Reinhard Haiplik als bekannten ausgewiesenen Kulturkenner im Rathaus begrüßen zu dürfen.
Bürgermeister Georg Ott brachte im Rahmen seiner Begrüßungsrede seine Freude darüber zum Ausdruck, dass der Künstler seine Werke in Ilmmünster präsentiert. Bürgermeister Ott bedankte sich, dass Andreas Anzeneder das Rathaus von Ilmmünster als „Perle“ bezeichnete und ergänzte, dass erst durch die farbenfrohen Gemälde diese Perle zum Leuchten gebracht wird. Ebenfalls begrüßte er besonders Herrn Haiplik, seinen ehemaligen Französischlehrer und ging darauf ein, dass Reinhard Haiplik zu Ilmmünster einen innigen Bezug hat, zumal er das Theaterstück „Das sterbende Kloster“ zur 1.250 Jahrfeier von Ilmmünster geschrieben hat, dass seinerzeit mit Ilmmünsterer Laiendarstellerinnen und Darstellern aufgeführt wurde. Nicht zuletzt bedankte er sich bei Kulturreferent Norbert Ziegler für die Organisation der Ausstellung.
Kulturreferent Norbert Ziegler sprach über die gemeinsame Vorbereitung und den freundschaftlichen Austausch, der sich zwischen Andreas Anzeneder und ihm in dieser Zeit entwickelt hat. Er ging auf den künstlerischen Werdegang von Andreas Anzeneder ein, der sich auch auf das Theater und die Musik erstreckt. Andreas Anzeneder ist somit nicht nur in der Welt der Malerei zuhause sondern auch auf der Bühne und in der Musik als Cellist.
Wichtig ist Kunst da zu präsentieren, wo die Bürgerinnen und Bürger leben.
Besonders bedankte er sich bei Reinhard Haiplik für seine Bereitschaft einleitende Worte zu den Gemälden zu sprechen und für seine Zeit, die er im Vorfeld für die Vorbereitung aufgebracht hat.
Mit Blick auf sein vielseitiges Schaffen, ließ sich Andreas Anzeneder nicht lange Bitten und brillierte zugleich unter dem Applaus der anwesenden Gäste mit einer musikalischen Einlage.
Reinhard Haiplik hielt eine wunderbare Rede ,in der er auf fast alle Werke des Künstlers im Detail einging und auch Bezüge zur Literatur herstellte. Zum Titel der Ausstellung sagte Haiplik: „Der Titel, den er dieser faszinierenden Ausstellung gab, ist raffiniert: „Monrosen“ In einem Wort ist hier vereint, was Marylin und Rosen verbindet: Betörende Schönheit, Verführung aber auch Zerbrechlichkeit, Aufblühen und Verblassen. Und weiter: Marylin Monroe und Rosen: woran denken wir da gleich? An vollendete Schönheit, zarte Düfte, Zauber, Verführung, Mysterium. Es ist schon bewundernswert, wie Andreas Anzeneders Rosenbilder den Porträts von Marylin gegenübergestellt hat. Farbgebung, Aussage, Motiv all dies fügt sich bestens zusammen. Die weiße Rose mit dem Namen „Peach Blossom“ ist, so sagt man, , edel, elegant und romantisch. Und wie sehen wir daneben die Monroe? Im schwarzen Neglige sieht sie uns an verführerisch und doch ein wenig zurückhaltend.
Zum Abschluss seiner Rede sprach er darüber, wie sehr Marylin Monroe und Rosen zusammen passen in ihrer Schönheit, ihrer Verführungskraft, ihrem mystischen Zauber aber auch in ihrer Zerbrechlichkeit, ihrem Verblühen und ihrer verborgenen Traurigkeit.
Die Bilder von Andreas Anzeneder geben uns ein beredtes Zeugnis davon.
Andreas Anzeneder selbst bedankte sich über die sehr zutreffende Analyse zu seinen Werken und bereicherte den Abend zugleich mit einer humorvollen kabarettistischen Einlage unter dem tosendem Applaus der anwesenden Gäste.
Nicht unerwähnt darf bleiben, dass auch junge Gäste anwesend waren. Ein Mädchen brachte es auf den Punkt, als sie vor einem Rosengemälde stand, dass ihr besonders gefiel. Sie sagte: „ Ich kann den Duft der Rose förmlich spüren. Wenn das kein Kompliment an den Künstler ist.
Allgemein kann auf einen offenen Abend in angenehmer, freudiger und vertrauter Atmosphäre zurückgeblickt werden, an dem die Gäste mit dem Künstler bei einem Gläschen Sekt rege in Austausch kamen.
Die Ausstellung ist noch bis Mitte April im Rathaus zu den bekannten Öffnungszeiten zu besichtigen.
Norbert Ziegler
Kulturreferent
Monrosen – Gemälde von Andreas Anzeneder seit Mitte Januar 2025 im Rathaus zu Ilmmünster
Seit Mitte Januar ist eine neue Ausstellung mit dem Titel Monrosen mit Gemälden von Andreas Anzeneder bis Anfang April 2025 im Rathaus von Ilmmünster zu besichtigen.
Andreas Anzeneder, geboren in Parsberg, lebt und arbeitet in der Gemeinde Uttenreuth bei Erlangen. Nach seinem Studium in Kommunikationsdesign studierte er in den 90er Jahren an der Hochschule der Künste in Berlin und widmete sich seit 1997 fortan intensiv seiner großen Leidenschaft, der Portraitmalerei und dozierte vor diesem Hintergrund auch zum Thema Aktzeichnen. Darüber hinaus war er von 2000 bis 2003 Mitglied der Theatergruppe English Dramatic Society in Erlangen. Ebenfalls darf nicht unerwähnt bleiben, dass Andreas Anzeneder als leidenschaftlicher Cellist Mitglied des Erlanger Kammerorchesters war.
Seit Jahrzehnten ist Andreas Anzeneder somit in der Welt der Malerei und Musik zuhause. Seine Gemälde waren bisher nicht nur vielfältig in Deutschland über Ausstellungen und Galerien zu sehen, sondern auch in China.
Der Künstler über sich selbst: „Meine Malweise ist photorealistisch. Es sind quasi Standphotos bekannter Filme. Diejenigen in s/w male ich bunt, weil die Malerei von Farbe lebt. Bei den Musikern ist es v.a. Fritz Wunderlich, der große deutsche Tenor, den ich gerne portraitiere. Er ist auch mein Idol, neben Wilhelm Furtwängler und dem Emerson String Quartet. Ich male nach Photos, deswegen sind längliche Portraitsitzungen bei mir redundant.“
Die Ausstellung Monrosen widmet sich Marilyn Monroe, der ehemaligen und viel gefeierten US-amerikanischen Filmschauspielerin und Filmproduzentin. Gepaart wird das Ganze nicht nur im sprichwörtlichen Sinne mit europäischer Gartenkunst.
Andreas Anzeneder vereint was getrennt scheint. Photorealistische Gemälde von Marilyn Monroe und eine jeweils behutsam, mit Bedacht ausgewählte besondere und imposante Rose ebenfalls in photorealistischer Malweise dargestellt, bilden ein gemeinsames scheinbar untrennbares Paar.
Andreas Anzeneder formuliert es wie folgt: „Marilyn Monroe und opulente Rosen vereint. Ihr beider Schönheit wird zum farbenreichen Sonnenaufgang über dem Atlantik, weit und tiefgründig wie er ist. Marilyn scheint wie die Sonne, so verschieden, so hell und heiß, so voller Wärme, ein echtes Wunder.“
Unter dem Motto „Kunst da präsentieren, wo die Bürgerinnen und Bürger leben“ sind wir voller Freude, dass wir den renommierten Künstler Andreas Anzeneder für diese Ausstellung gewinnen konnten. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine besondere farbenfrohe Reise, die bewusst ausgewählte Stationen des künstlerischen Schaffens von Marilyn Monroe präsentiert.
Da Andreas Anzeneder nah am Photorealismus ist, wirkt es fast so als ob Marilyn Monroe im Rathaus zu Ilmmünster gastiert.
Die überregionale Tageszeitung die WELT schrieb im Jahr 2006: „Man kennt die Aufnahmen und ist geneigt, Anzeneders Arbeiten für puren Photorealismus zu halten – bis man hier oder da ein Detail findet, das nicht in das Klischee passt. Dann fällt der sprichwörtliche Groschen. Alle Originale sind Schwarzweiß-Aufnahmen. Anzeneder hat sie in Farbe „übersetzt“ und damit aus nostalgischer Vergangenheit in die Gegenwart geholt. So entsteht ein Verfremdungseffekt, der durch die Verwendung von extrem feinen Pinseln noch von technischer Seite bestärkt wird.“
Als Vorgeschmack der die Neugierde weckt, sehen Sie das „Gemäldepaar“ Marilyn Monroe in „The Misfits“ in Verbindung mit der wunderbaren Norwich Castle Rose, einer kräftigen kupferroten Buschrose, die einen feinen Duft verströmt. Marilyn und die Norwich Castle Rose werden in der Betrachtung fast spürbar.
Die Werke stehen auch zum Verkauf.
Ein offener Abend zur Ausstellung in den Räumlichkeiten des Rathauses von Ilmmünster, Freisinger Str. 3 ist für Ende Februar/Anfang März geplant. Der Termin wird gesondert bekannt gegeben. Andreas Anzeneder ist an diesem Tag vor Ort und freut sich auf Ihren Besuch.
Norbert Ziegler
Kulturreferent

